Sonntag, 13. August 2017

Rezension zu "Herz in Reparatur" von Anna Fischer

Titel: Herz in Reparatur
Autor: Anna Fischer
Verlag:
Selfpublishing
Mein Format:
eBook
Ungefähre Seitenanzahl:
282
Sprache:
 
Deutsch   
Ebook:
0,99 
Taschenbuch:
9,90
Kindle Unlimited:
Ja


Inhaltsangabe: Emma ist von Liebeskummer geplagt! Denn die ehrgeizige TV-Redakteurin wurde von ihrem Carl für eine Silikon-Barbie verlassen. Dabei wäre er auf intellektueller Ebene ihr »Perfect Match«!
Zu allem Überfluss soll sie jetzt auch noch dem ehemaligen Baseball-Superstar Matt MacKenzie die Basics des Journalismus lehren. Eher würde sie einem Affen das Sprechen beibringen wollen, als für diesen selbstverliebten Playboy den »Babysitter« zu spielen.
Doch da Matt auf ihre Hilfe angewiesen ist, schließen die beiden einen Deal: Emma macht ihn fit für den Moderatoren-Job und im Gegenzug lehrt Matt sie, »was Männer wirklich wollen«, damit sie Carl wieder zurückerobern kann ...

Meine Meinung zum Buch: Das Cover ist nicht besonders aufregend, doch mir hat es gefallen – vor allem weil es mich an den Film „Die nackte Wahrheit“ erinnert hat. Der Klappentext klang interessant, darum wanderte das Buch auf meinen Kindle.
Emma, TV-Redakteurin, zuständig für Kulturelles, hat bei ihrem Sender eher wenig zu tun, da Kultur nicht wirklich erwünscht ist. Sie versucht ihren Chef von einer Literatursendung zu überzeugen, mit eher mäßigem Erfolg. Als wäre das nicht genug, muss sie Matt, ein bekannter Baseballstar, beibringen zu moderieren, da er seine Baseballkarriere beendet hat und nun eine Sportsendung moderieren will. Emma fand ich leider ziemlich nervig. Und oberflächlich, sie lässt sich ziemlich von Vorurteilen leiten. Ihr Ex hat sie verlassen – für eine gutaussehende Blondine mit großen Brüsten. Also muss sie strohdumm sein. Matt ist ein Sportler und Frauenheld – also ist er für sie mit einem Neandertaler vergleichbar. Matt, der im Übrigen kein Neandertaler ist, war mir dagegen gleich sympathisch. Er lässt sich nicht so leicht verschrecken und bietet Emma einen Deal an – sie bringt ihm moderieren bei und er hilft ihr, ihren Ex zurück zu bekommen.
An sich klingt das für mich nach einer guten, lustigen, romantischen Geschichte. Leider fand ich es nicht wirklich gut umgesetzt. Kaum hat sich Emma sozusagen zum Schwan verwandelt, liegen ihr natürlich alle Männer zu Füßen. Darüber könnte ich sogar noch hinweg sehen, was mich aber massiv gestört hat, war, dass nicht nur das Cover an den Film „Die nackte Wahrheit“ erinnert, sondern auch vieles (sehr, sehr vieles) in der Geschichte. Außerdem hat Anna Fischer viele berühmte Persönlichkeiten einfließen lassen. Und dass Emma auf einmal mit Gwen Stefanie, die mit Matt zur Schule gegangen ist, und den Red Hot Chili Peppers plaudert, und Matts bester Freund Barack Obama ist, war mir einfach viel zu unrealistisch und übertrieben. Als hätte man versucht, so viele berühmte Namen wie möglich in das Buch zu stecken.
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, ich konnte das Buch flüssig lesen. Der Humor in dem Buch war leider nicht ganz mein Geschmack. 

Mein Fazit: Für mich leider kein sehr packendes Buch. Mit der Protagonistin bin ich nicht warm geworden, die Story erinnert mich zu sehr an einen Film und die vorkommenden Promis waren mir zu unrealistisch. Da ich das Cover schön finde, den männlichen Protagonisten sehr mochte und den Schreibstil angenehm fand, gibt es von mir 2 Sterne. 


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