Dienstag, 18. Juli 2017

Rezension zu "Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt" von Kristina Günak

Titel: Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
Autor: Kristina Günak
Verlag:
Bastei Lübbe - LYX
Mein Format:
eBook
Ungefähre Seitenanzahl:
300
Sprache:
 
Deutsch   
Ebook:
8,99 
Taschenbuch:
10,00
Kindle Unlimited:
Nein

Inhaltsangabe: Bea Weidemann kann es nicht fassen: Schlimm genug, dass ihr kleiner Verlag in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Aber dass sie nun als Tim Bergmanns persönliche Anstandsdame abgestellt wird und mit ihm den Verlag retten soll, ist einfach zu viel für die junge PR-Referentin. Denn der schwierige Bestseller-Autor lässt sich von nichts und niemandem etwas vorschreiben - und ist genau die Sorte Mann, um die Bea sonst einen weiten Bogen macht. Herzklopfen hin oder her. Doch während sie versucht, das Chaos von Tim - und sich - abzuwenden, merkt sie bald, dass auch die Liebe absolut nichts von ihren Plänen hält.

Meine Meinung zum Buch: Das Cover hat mich sofort angesprochen, mir gefällt es sehr gut. Auch den Klappentext fand ich interessant und so bin ich gespannt an das Buch rangegangen.
Die Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein. Bea, sehr strukturiert und hilfsbereit, kann kaum nein sagen. Tim dagegen macht und sagt was ihm gefällt, ist etwas chaotisch und auf den ersten Blick unfreundlich und mies gelaunt. Diese Gegensätze haben mir gut gefallen, vor allem weil die beiden durch ihre Vergangenheit doch was gemeinsam haben. Beide machen im Laufe des Buches eine Wandlung durch, was toll zum Lesen war. Vor allem bei Bea hat es mir sehr gefallen.
Der Schreibstil ist flott und flüssig. Ich konnte das Buch angenehm lesen, vor allem der teils freche Humor hat mir sehr gefallen und mich öfter zum Schmunzeln gebracht. Das Buch ist aus Beas Sicht geschrieben, ab und zu hätte ich mir Einblicke in Tims Sicht gewünscht. Die Spannung fehlt mir in dem Buch allerdings. Es ist zwar nicht langweilig aber es plätschert so vor sich hin. Einen Grund das Buch zwischendurch nicht wegzulegen, sondern auf einmal durchzulesen, hatte ich nicht. Darum habe ich für das Buch auch länger gebraucht, als für andere mit derselben Länge. 

Mein Fazit: Eine schöne Liebesgeschichte mit sympathischen Charakteren. Die Spannung fehlt zwar, zum entspannten Lesen eignet sich die Geschichte aber perfekt. 


Danke an Bastei Lübbe und NetGalley für das Rezensionsexemplar! 
Meine Meinung wurde in keinster Weise beeinflusst.

Montag, 10. Juli 2017

Rezension zu "150 Days to Date" von Katharina Lang

Titel: 150 Days to Date: Eine Hochzeit, 150 Tage, unzählige Dates
Autor: Katharina Lang
Verlag:
Bastei Lübbe
Mein Format:
eBook
Ungefähre Seitenanzahl:
382
Sprache:
 Deutsch   
Ebook:
8,49 
Taschenbuch: 9,90
Kindle Unlimited: Nein


Inhaltsangabe: Plötzlich Single und noch mal von vorne anfangen das ist mit Ende zwanzig kein Weltuntergang. Eigentlich. Als einziger Single in einem Freundeskreis voller glücklicher Pärchen ist die Situation eher suboptimal. Steht zudem die Hochzeit der besten Freundin an, kann man schon mal am Rad drehen. Deshalb entwirft Feli einen Plan: Bis zur Hochzeit findet sie die perfekte Begleitung. Schließlich hat sie noch 150 Tage Zeit zum Daten! Egal, ob Clubaufriss oder Tinder-Liebe im besten Fall wird es der Mann fürs Leben. Der Countdown läuft auf die Männer, fertig, los!

Meine Meinung zum Buch: Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt toll zum Inhalt. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, sodass ich gespannt begonnen habe, das Buch zu lesen.
Feli, die Protagonistin, möchte nicht alleine zur Hochzeit einer Freundin. Doch leider ist sie single - also hat sie 150 Tage um ein Date zu finden.
Mit Feli bin ich leider gar nicht warm geworden, selten konnte ich ihre Handlungen nachvollziehen. Ihr Humor war leider auch nicht wirklich mein Geschmack und auch die Art, wie sie mit Männern umgeht, fand ich nicht so prickelnd. Ihre Freunde, die in dem Buch öfter vorkommen, waren auch nicht mein Fall und haben mich öfter mal verwirrt.
Die Dates an sich waren sehr abwechslungsreich, einige sogar lustig, andere dafür schon fast unrealistisch. Die kleine Nebengeschichte mit ihren Eltern fand ich sehr süß.
Der Schreibstil war zwar sehr angenehm und auch humorvoll, doch der Mix aus Deutsch, Englisch und Bayrisch war auf Dauer einfach nur anstrengend. Ich konnte die Story leider nicht flüssig lesen, für mich hat sie sich oft gezogen und der Wechsel der Sprachen hat es zusätzlich erschwert. 

Mein Fazit: Die Grundidee der Geschichte fand ich toll. Die Umsetzung hat leider nicht meinen Geschmack getroffen, sodass ich mich stellenweise richtig durch das Buch gequält habe. 


Danke an Bastei Lübbe und NetGalley für das Rezensionsexemplar! 
Meine Meinung wurde in keinster Weise beeinflusst.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Monatsrückblick Juni 2017

Hallo ihr Lieben!

Mein Juni sah lesetechnisch wirklich absolut mies aus. Aber das habe ich schon fast erwartet, denn bei mir beginnt immer eine riesen Leseflaute sobald es zu warm wird. Ich bin ein absoluter Herbst- und Wintertyp. Sommer, mehr als 25 Grad und das ganze mitten in Wien - Schrecklich, wie ich finde. Da fühle ich mich absolut nicht wohl und dadurch habe ich dann keine Lust zu lesen. So kommen, statt wie sonst um die 10 Bücher, nur 2 zusammen.

Ich habe im Juni nur "Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt" und "Der kleine Laden der einsamen Herzen" gelesen. Aber immerhin fand ich beide Bücher sehr gut, meine Rezensionen dazu kommen (hoffentlich) auch bald.
Im Juli werde ich aber sicher wieder mehr lesen denn ich bin eine Woche auf Urlaub - in Spanien. Und was gibt es besseres als am Strand zu liegen und zu lesen? :)

Gelesene Bücher Juni 2017

2 Bücher, beide Rezensionsexemplare.
Insgesamt gelesene Seiten: 689

1. Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt von Kristina Günak
Inhaltsangabe: Bea Weidemann kann es nicht fassen: Schlimm genug, dass ihr kleiner Verlag in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Aber dass sie nun als Tim Bergmanns persönliche Anstandsdame abgestellt wird und mit ihm den Verlag retten soll, ist einfach zu viel für die junge PR-Referentin. Denn der schwierige Bestseller-Autor lässt sich von nichts und niemandem etwas vorschreiben - und ist genau die Sorte Mann, um die Bea sonst einen weiten Bogen macht. Herzklopfen hin oder her. Doch während sie versucht, das Chaos von Tim - und sich - abzuwenden, merkt sie bald, dass auch die Liebe absolut nichts von ihren Plänen hält.
Hier gehts zu meiner Rezension! :) 

2. Der kleine Laden der einsamen Herzen von Annie Darling 
Inhaltsangabe: Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy Ends zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv – und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens Der Wüstling, der mein Herz stahl – mit Sebastian als Held zum Verlieben ...


Samstag, 1. Juli 2017

Rezension zu "Mein heißer Toyboy" von Bettina Kiraly

Titel: Mein heißer Toyboy (Secret Desires 5)
Autor: Bettina Kiraly
Verlag:
dp digital publishers
Mein Format:
eBook
Ungefähre Seitenanzahl:
92
Sprache:
 Deutsch   
Ebook:
4,99 
Kindle Unlimited: Nein


Inhaltsangabe: Als Monika in einer Bar den zwanzig Jahre jüngeren, attraktiven Louis kennen lernt, lässt sie sich nur zu gerne auf einen One-Night-Stand ein. Seine zärtlichen Küsse und Berührungen sind genau das, wonach sie sich gesehnt hat. Doch die Nacht mit ihm verändert sie für immer … Auch wenn Louis sie gerne wiedersehen würde, kommt für sie keine Beziehung mit einem Mann in Frage, der ihr Sohn sein könnte. Sie verabschiedet sich schweren Herzens von Louis in dem Wissen, ihn nie wieder zu sehen.
Doch das Schicksal hat etwas Anderes für die beiden vorgesehen. Was passiert, wenn Monikas Toyboy kein One-Night-Stand für eine Nacht bleibt?

Meine Meinung zum Buch: Das Cover passt sehr gut zum Inhalt, mir gefällt es aber leider nicht, da ich einfach keine Menschen am Cover mag. Der Klappentext macht allerdings neugierig und ich bin gespannt an das Buch rangegangen.
Die Autorin hat sich für das Buch ein doch eher untypisches Thema ausgesucht: Monika lernt in einer Bar Louis kennen und lässt sich auf einen One-Night-Stand mit ihm ein. Das Ungewöhnliche daran ist Monikas Alter, denn sie ist zwanzig Jahre älter als Louis. Darum beschließt sie auch, es bei einer einmaligen Sache zu belassen. Doch das Schicksal hat für die beiden etwas anderes geplant.
Monika mochte ich sehr gerne, sie steht mit beiden Beinen im Leben und ist herzensgut. Nur die Tatsache, dass sie recht viel Wert auf die Meinung von anderen legt, fand ich öfter mal nervig. Auch wenn es teilweise verständlich ist. Louis habe ich sofort ins Herz geschlossen. Wie er mit der ganzen Situation umgeht, ist einfach toll. Auch seinen Humor mochte ich sehr.
Der Schreibstil ist flüssig, angenehm und bildhaft. Die erotischen Szenen sind sehr prickelnd, genau richtig dosiert und absolut nicht zu vulgär. Ich fand die Story perfekt aufgebaut und wollte immer wissen, wie es weiter geht und was bei den beiden noch so passiert.
Das Thema an sich finde ich sehr gut, anders rum, also älterer Mann und junge Frau, ist schon normal und der Mann quasi ein Held. So herum wie hier wird das öfter mal nicht ganz so positiv dargestellt. 

Mein Fazit: Erotik, Drama, Gefühle – all das steckt in diesem Buch. Der Autorin ist eine unterhaltsame Geschichte gelungen, die ich euch nur empfehlen kann.


Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!  
Meine Meinung wurde in keiner Weise beeinflusst.