Montag, 4. April 2016

Rezension zu "Vor dem Erben kommt das Sterben" von Ulrike Blatter

Titel: Vor dem Erben kommt das Sterben
Autor: Ulrike Blatter
Verlag: Neobooks Selfpublishing
Format: eBook     
Seitenanzahl der Print Ausgabe: 400
Sprache: Deutsch      
eBook: 2,49
Kindle Unlimited: Nein


Inhalt: Gibt es das - wahre Freundschaft und die ganz große Liebe? Oder ist das Ganze doch nur ein mieser Betrug, der nach Rache schreit? Als Blanche wieder nach Köln zurückkehrt, hofft sie, dass endlich Gras über die Sache von damals gewachsen ist. Als Wahrsagerin fängt sie wieder bei Null an. Ihr Ziel: Mit vertretbarem Arbeitsaufwand schnell reich zu werden. In der wohlhabenden Witwe Sybille findet sie ein wohlfeiles Opfer.
Es ist der Herbst 2008: Bauschäden, Mietwucher und Immobilienhaie. So sieht es aus im Kölner Severinsviertel, wo Blanche wohnt. Das stört Blanche aber nicht im Geringsten: denn bald wird sie genug Geld haben für ein Penthouse mit Panoramablick auf Rheinufer und Dom. Sie macht ihre Sache wirklich gut. Vielleicht zu gut? Eines Tages treibt sie ihr Spiel zu weit. An dem Tag, als das Kölner Stadtarchiv einstürzt, wendet sich das Blatt. Ob zum Guten oder zum Schlechten, weiß nur Cleo, die geheimnisvolle weiße Katze – aber wer fragt schon eine Katze? 

Vom Erlös dieses Buches spendet die Autorin 10 % an die Kölner Stiftung Stadtgedächtnis zur Rettung beschädigter Dokumente aus dem Archiveinsturz vom 3. März 2009.

Meinung zum Cover: Leider finde ich das Cover nicht sehr ansprechend, meinen Geschmack trifft es nicht. 

Meinung zum Inhalt: Das Buch ist anders, als alles was ich bisher kenne. Es ist ein Krimi, mit Katzen. Und vielen Infos über Köln und seine Geschichte. Außerdem ist noch ein Hauch Mystik dabei. Ich fand es sehr angenehm geschrieben und bin flüssig durch das Buch gekommen. Die Personen und Schauplätze sind sehr genau beschrieben, dadurch hatte ich leicht ein Bild im Kopf. Die Protagonistin Blanche war mir anfangs sehr unsympathisch. Das hat sich gegen Ende des Buches etwas gebessert, zu meiner liebsten Protagonistin wird sie jedoch nicht mehr. Chloe war mir allerdings sehr sympathisch, auch wenn sie ‚nur‘ eine Katze ist. Ich war sehr fasziniert wie viele verschiedene Genres man so harmonisch miteinander in einem Buch verbinden kann. Allerdings betrachte ich Katzen, eigentlich meine Lieblingstiere, nun mit ganz anderen Augen…

Fazit: Eine wunderbar gelungene Mischung. Ein Krimi mit doch recht viel Humor, vielen Infos über Köln, etwas Mystik und natürlich Katzen. 


  Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

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