Freitag, 8. April 2016

Rezension zu "Gleich und gleich küsst sich gern" von Poppy J. Anderson

Titel: Gleich und gleich küsst sich gern
Autor: Poppy J. Anderson
Verlag: Selfpublishing
Format: eBook     
Seitenanzahl der Print Ausgabe: 386
Sprache: Deutsch      
eBook: 3,49
Taschenbuch: 11,94
Kindle Unlimited: Ja


Inhalt: Willow Fielding hat ein Problem: Sie ist New Yorkerin und lässt sich daher weder von gegen Schaufenster urinierenden Obdachlosen abschrecken noch lässt sie sich gerne herumkommandieren – auch nicht von triebgesteuerten Chefs, die ihr an die Wäsche gehen und nach einem grandiosen Wochenende die Kündigung ins Postfach legen wollen!
Sowieso hält sie die Männerwelt für ziemlich eigenartig, schließlich scheint es so, als begnügten sich selbst intelligente Männer nur noch mit Frauen, die den IQ eines aufgetauten Toastbrots besitzen und den eigenen Namen nur mit einem Rechtschreibprogramm schreiben können.
Matt Willis, den Willow durch ihren zukünftigen Footballschwager Eddie kennenlernt, gehört eindeutig zu dieser Sorte Mann. Schließlich führt er bei jeder Gelegenheit ein anderes Dummchen am Arm spazieren, das an seinen Lippen hängt.
Frustriert beschließt Willow, genau dieses Thema in ihrer nächsten Kolumne zu verarbeiten. Dass sie damit in ein Wespennest sticht und sich ausgerechnet Matts Aufmerksamkeit sichert, führt zu einigen interessanten Begebenheiten.

Meinung zum Cover: Das Cover finde ich süß gemacht, es passt gut zum Buch und auch zur restlichen Reihe. 

Meinung zum Inhalt: Man könnte meinen, dass eine Reihe, die mittlerweile dreizehn Teile hat, irgendwann langweilig wird. Aber zumindest bei dieser trifft das definitiv nicht zu. Seitdem ich den ersten Teil gelesen habe, bin ich ein großer Fan der Titans-Reihe und der Autorin. Alle weiteren Teile habe ich nur so verschlungen.
Willow hat mir besonders gut gefallen. Ihre freche Schnauze, dass sie sich nicht wirklich darum kümmert, was anderen denken könnten - perfekt. Auch Matt finde ich sehr sympathisch, obwohl seine Art nur mit Frauen ‚auszugehen‘, bei denen die Körbchengröße höher ausfällt als ihr IQ, nicht gerade die Beste ist. Aber er wird so toll beschrieben, wenn man seine Gedanken kennt, kann man ihn, denke ich, nur mögen. Auch das ganze Titans-Team kommt natürlich wieder vor, und es ist wie immer eine Freude von ihnen zu lesen.
Bei Willows Recherche und auch bei ihren fertigen Kolumnen musste ich oft herzhaft lachen. Wirklich toll geschrieben! Genau wie die spritzigen Dialoge zwischen Willow und Matt.
Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr angenehm und bildhaft. Ich habe mich in dem Buch nie gelangweilt und es nur so verschlungen.
Auf den nächsten Teil freue ich mich schon länger, Kelly Slade klingt nach einem tollen Charakter. 

Fazit: Mit tollem Humor, frechen Dialogen, einigen heißen Szenen und viel Liebe ist Poppy J. Anderson wieder mal ein wunderbarer Teil der Titans-Reihe gelungen. 


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