Mittwoch, 30. März 2016

Rezension zu "Verdammt. Verliebt." von Simona Dobrescu

Titel: Verdammt. Verliebt. (Verdammt-Reihe 1)
Autor: Simona Dobrescu
Verlag: Selfpublishing
Format: eBook     
Seitenanzahl der Print Ausgabe: 750
Sprache: Deutsch      
eBook: 2,99
Taschenbuch: 18,99 
Kindle Unlimited: Ja


Inhalt: Ein Wimpernschlag und mein ganzes Leben stand Kopf. Erneut.
Vom ersten Moment an wusste ich, er war der attraktivste Junge, den ich je gesehen hatte. Der Arroganteste. Der Beliebteste. Der Wildeste. Der Einzige, den ich wollte.
Der Mensch, der mir die grausamsten Schmerzen bereitete.
Höllenhunde. Apokalyptische Reiter. Leid, Wahn, Verfolgungen. Unendliche Qualen.
Er war der Einzige, den ich wollte - und er würde mich am liebsten ins Fegefeuer werfen.
Licht und Dunkelheit.
Unschuld und Abgrund.
Gut und Böse.
Gefühl und Verstand.
Er war mein größter Albtraum.
Trotzdem hatten wir niemals eine Wahl.
Denn eine Welt versucht uns zu trennen, indes die andere sich bemüht, uns zusammenzuführen. Beide werden uns prüfen. Dritte entscheiden. Doch Vereinbarungen, Verträge und Regeln hin oder her, Liebe ist stärker.
Es ist unser Kampf für das Schicksal. Weder er, noch ich, sind gewillt zu verlieren.
Ja, ich war verdammt.
Verdammt verliebt.
Und Morgan Vegard? Er ist mein Seelenverwandter.

Meinung zum Cover: Das Cover ist sehr passend allerdings nicht allzu auffällig. Mir gefällt es trotzdem gut.

Meinung zum Inhalt: Uff! Einfach nur uff. Diese Buch hat mich viele Nerven gekostet. Negativ und positiv. 

Als ich angefangen habe zu lesen, kannte ich mich erstmal überhaupt nicht aus. Ich habe sogar nachgesehen, ob ich das richtige eBook angeklickt hatte. Aber es stimmte also habe ich weiter gelesen. Irgendwann klärte sich meine Verwirrung etwas auf und ich bin ein bisschen leichter vorangekommen. Kämpfen musste ich trotzdem. Ich fand es sehr verwirrend geschrieben und kaum spannend. Da ich Bücher aber nicht abbrechen will, erst recht keine Rezensionsexemplare, habe ich weiter und weiter gelesen. Langsam aber sicher. 
Und siehe da, zirka aber der zweiten Hälfte hat es mich gepackt. Es ist nicht so, dass es vorher keine spannenden Momente gegeben hätte, aber erst da, bei knapp 55 Prozent, wurde ich in den Bann des Buches gezogen. Für die erste Hälfte habe ich ein paar Wochen gebraucht, für die Zweite nur ein paar Stunden.

Mimi und Morgan waren mir beide sehr sympathisch, in Mimi konnte ich mich gut hineinversetzen, Morgan ist ein typischer Bad Boy, das finden Frauen natürlich anziehend ;). Auch die Nebencharaktere sind toll beschrieben, vor allem Satan finde ich gut getroffen - und so eine Rolle als Mensch zu beschrieben ist sicher nicht einfach. Morgan und sein Vater waren mir manchmal etwas zu kalt aber okay, was erwartet man von Satan und seinem Sohn? Die Streiche/Lektionen, was auch immer, von Morgan und seinen Freunden an ihren Mitschülern fand ich allerdings übertrieben. Jemanden zu verprügeln, ihm dabei die Nase zu brechen, ist eine Sache, ihn zu zwingen sich danach noch selber eine Ohrfeige zu verpassen, zu viel für meinen Geschmack. Das waren dann Momente in denen ich Morgan nicht so gern hatte. Vor allem, dass Mimi das alles hinnimmt, konnte ich nicht verstehen. Aber gut, irgendwann erreicht auch sie eine Grenze.
Es gibt sehr, sehr viele Nebencharaktere und Namen, da ist es fast schon ratsam nebenbei mitzuschreiben, damit man sich auch später noch auskennt.

Der Schreibstil ist etwas eigen, ich musste mich erst daran gewöhnen, aber dann fand ich ihn angenehm und bildhaft. Leider gibt es viele Rechtschreib- und Grammatikfehler und auch gerne mal Endlos-Sätze, das stört den Lesefluss etwas.
Die Autorin hat bei mir eine ganze Gefühlspalette ausgelöst. Von Lachen über Verzweifeln und Weinen wieder hin zum Verliebt-wie-ein-Teenie-quietschen, es war alles dabei.
Ab und zu war mir zu wenig ersichtlich, was Traum, was Realität ist, oder wessen Realität es ist.
Aber vielleicht war das auch gut so. Je verwirrter ich war, umso dringender wollte ich weiter lesen und rausfinden was vor sich geht.  

Fazit: Ein Wechselbad der Gefühle. Von dem Gedanken, das Buch abbrechen zu wollen, zu dem Gedanken „Schlaf wird überbewertet, ich muss das Buch fertig lesen!“. Das Buch hat mich gepackt wie kaum ein anderes. Ich würde allerdings ein (erneutes?) Korrektorat/Lektorat empfehlen.
Ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen, auch wenn man anfangs Schwierigkeiten hat, es lohnt sich definitiv weiter zu lesen.
Verdammt. Verliebt. ist sicher eines meiner Jahreshighlights.


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

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