Mittwoch, 9. Dezember 2015

Rezension zu "Man soll gehen, wenn es am schönsten ist" von Anton Sundland

Titel: Man soll gehen, wenn es am schönsten ist: Briefe und Gedanken eines Selbstmörders
Autor: Anton Sundland
Verlag: Selfpublishing 
Format: eBook    
Seitenanzahl der Print Ausgabe: 41
Sprache: Deutsch    
eBook: 0,99
Kindle Unlimited: Ja


Inhalt: 

EINLADUNG

Ich sterbe und lade daher am 31.10.2015 um 17:30 herzlich zu meiner Beerdigung ein.
Kleiderordnung: Business Casual.
Leichenschmaus: umfassend.
An Vegetarier wurde gedacht.
Veganer können zu Hause bleiben...
Auf eure Anwesenheit freue ich mich sehr, sagt doch bitte Bescheid, ob ihr kommen könnt.
Viele Grüße,
Peter 

Peter ist 27. Und volle Ölle in der Quarter-Life Crisis gefangen. Er hat alles und nichts erreicht, er wird kein Fußballprofi und kein Rockstar mehr. Das Leben der GenY ist voller Möglichkeiten, voller unerreichter Potenziale und Chancen. Viel hat er erreicht, anderes wiederum nicht.
Seine Lösung? Suizid. Dem Club der 27 beitreten. Mit Jimi Hendrix und Jim Morrison auf "der Insel" rumhängen und über James Dean und Marylin Monroe lästern.
Aber sich umzubringen ist in der heutigen Welt gar nicht so einfach, wenn man dabei niemanden in seiner direkten Umgebung verletzen will. Man ist ja Socially Responsible und so...

Meinung zum Cover: Das Cover ist sehr schlicht, nicht sehr auffällig.

Meinung zum Inhalt: Das Ganze ist nicht wirklich ein Buch, eher eine Sammlung von einer Art Tagebucheinträgen und Briefen. „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist“ – Der Satz zieht sich durchs ganze Buch. Peter ist 27 und will in den Club der 27. Darum plant er seinen Selbstmord, und zwar ganz genau. Er will ja niemandem schaden. Er legt den Ablauf fest, besorgt alles was er braucht, plant die Beerdigung, verabschiedet sich mit Briefen von seinen Liebsten, und so weiter. Sein Leben ist schön, alles hat bisher gut funktioniert und er will sich umbringen. Ob das Buch einen Sinn hat, bin ich mir nicht so sicher. Der Humor in dem Buch ist allerdings toll, ich habe öfters lachen müssen.

Fazit: Ich hatte auf etwas mehr gehofft, daher hat mich das Buch nicht ganz überzeugt. Wer allerdings etwas kurzes für Zwischendurch zum Lachen braucht, ist hier richtig. 


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

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