Montag, 17. August 2015

#wirbloggenbücher

Hallo ihr Lieben! 



Kenn ihr die Aktion #wirsindbooktube? Die wurde vor einiger Zeit ins Leben gerufen, wie der Name schon sagt geht es um Booktuber. Und jetzt gibt es auch die Aktion #wirbloggenbücher. Ich finde die Aktion super und habe sehr gerne ein paar Fragen dafür beantwortet. :)


Was bedeutet für DICH "buchbloggen"? Warum machst DU das eigentlich?

Für mich bedeutet „buchbloggen“ ganz einfach ein Buch dem Leser näher zu bringen. Egal ob ich ein Buch einem zukünftigen Leser näher bringe und er sich denkt „Muss ich haben!“ oder er doch merkt, dass ein Buch nichts für ihn ist,  oder jemandem der das Buch schon gelesen hat,  hier entsteht öfter ein Austausch darüber und das ist natürlich auch Gold wert. Ich höre die Meinung von anderen, ob selber Buchblogger oder nicht, wahnsinnig gerne und diskutiere jeden Gedankengang mit Freude. Natürlich macht es mir auch riesen Spaß. :D Und darum bin ich selber Buchbloggerin geworden. Und nicht zu vergessen, ich helfe wahnsinnig gerne unbekannten Autoren und Autorinnen damit, ihr Buch etwas bekannter zu machen.

 Wie bist DU zum Buchbloggen gekommen? Was gab dir den Anstoß?

Ich habe mich damals auf Lovelybooks angemeldet, direkt nachdem ich die Seite entdeckt hatte. Und da hat mir der Kontakt und Austausch mit anderen schon sehr gefallen und genauso habe ich gemerkt, dass dort sehr viele einen eigenen Blog haben. Nachdem ich ein paar Monate alle Blogs, die ich irgendwo entdeckt habe, verschlugen habe, dachte ich mir „Ich will das auch!“. Gedacht – getan. So habe ich meinen Blog entwickelt, nachdem ich wochenlang studiert habe, wo ich meinen Blog denn machen will und wie genau ich das machen will und wie er denn überhaupt heißen soll?! Usw usw... Schlussendlich war mein Blog im November 2014 da und ich bereue es seitdem keine Sekunde.

Welche Berührungsängste hattest du? 
 
Puh. Da gab es sehr viele. Mein Blog ist jetzt 9 Monate jung und bis heute wissen nicht alle meine Freunde, dass ich ihn habe. Ich hatte viele Bedenken, wie mein Umfeld darauf reagiert. Vor allem da meine Freunde selbst nicht lesen, oder wenn - nicht sehr viel.


Dann natürlich auch: Liest denn meinen Blog überhaupt irgendjemand? Wobei ich den Gedanken schnell verworfen habe, natürlich freue ich mich über jeden Leser und Follower und wenn ich mit einem Post mehr Leute als mit dem zuvor erreiche und viel Feedback bekomme, mache ich heute noch Luftsprünge. Aber eigentlich ist der Blog für mich. Ich schreibe meine Gedanken zu Büchern oder anderen Dingen nieder und wenn es jemand liest, super! Wenn nicht, naja. Es bleiben trotzdem meine Gedanken, die nun im Internet zu finden sind. Vielleicht helfen sie ja in ein paar Jahren jemandem. ;)


Dann kam bei mir noch die Frage nach der Zeit dazu. Ich hatte Bedenken, dass ich einfach nicht die Zeit dafür finde und mir dann, wenn ich Leser habe, die wieder verliere. Heute jedoch versuche ich mindestens einen Post pro Woche hochzuladen aber wenn ich es nun einmal doch nicht schaffe, mache ich mich nicht gleich fertig. Ich versuche allerdings zB bei Instagram und Facebook etwas aktiver zu sein. Da kommt dann doch etwas öfter was von mir. (zumindest nehme ich mir das immer vor ;)) Man darf nicht unterschätzen wie viel Zeit in so einem Blog steckt.


Und zu guter Letzt noch die Panik, sind meine Rezensionen überhaupt hilfreich? Mache ich das richtig? Allerdings bin ich mittlerweile drauf gekommen, dass es keine wirkliche Norm gibt, wie eine Rezension aussehen soll. Natürlich gibt es die paar Punkte, die angesprochen werden sollten aber wie genau man das tut, ist jedem selber überlassen. Solange man ehrlich und höflich bleibt! Ich habe meinen Rezensionsaufbau schon zwei Mal geändert und das bleibt jetzt sicher nicht auf ewig so. 

Denk daran zurück, wie du angefangen hast: welche Tipps würdest du Buchblog-Anfängern geben?

Das wichtigste ist meiner Meinung nach: kein Stress. Ein Blog braucht sicher einige Zeit bis er gewisses Publikum findet und auch regelmäßig gelesen wird, Social Media ist dabei natürlich sehr hilfreich. Man sollte einfach immer man selber sein, auch auf seinem Blog und sich nicht verstellen, designe den Blog wie du willst, nenne ihn wie du willst, strukturiere ihn wie du willst und führe ihn wie du willst. Es ist immerhin deiner! Und: Nicht verunsichern lassen, manchmal läuft es besser, manchmal schlechter. Nicht gleich das Handtuch werfen. ;)

Noch ganz wichtig: Falls man Fragen hat – immer zu anderen Buchbloggern gehen. Ich habe bis jetzt nur sehr liebe Leute kennen gelernt und man hilft sich immer gegenseitig. Keine Angst vor dem Anschreiben haben – übers Internet beißt sicher keiner. ;)
 

Kommentare:

  1. Hallo liebe Tami :)

    Toll, dass du Teil dieser Aktion bist!

    Ganz liebe Grüße,
    Patrizia

    von
    http://maaraavillosa.blogspot.de

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  2. Bei mir dürften auch die Wenigsten meiner Freunde (höchstens die paar echten Leseratten unter ihnen) vom Buchblog wissen, davon erzähl' ich selten und wenn dann vornehmlich denen, die Deutsch nicht oder nur bruchstückhaft verstehen. :D
    Die Meisten wissen einfach nur, dass ich sehr viel lese.

    LG,
    Tanja

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