Freitag, 20. Februar 2015

Die Engel der Loire von Juliette Barret

Hier meine Rezension zu Die Engel der Loire 

 
Cover: Auch wenn viele Bücher so ein ähnliches Cover haben, ist es sehr schön gemacht. Man möchte direkt wissen was es mit dem Haus auf sich hat und stöbern gehen.

Inhalt: Als die junge Marie auf das Weingut ihres verstorbenen Vaters reist, ahnt sie nicht, dass sie dort ihre Jugendliebe André wiedertreffen wird. Die alten Gefühle flammen wieder auf – doch Marie gehört nach Paris zu ihrem Verlobten, und André liebt eine andere Frau. Doch einfach abreisen kann Marie nicht, denn das wunderschöne Anwesen im Tal der Loire steht kurz vor einer Zwangsversteigerung. Da entdeckt Marie die Tagebücher ihres Vaters und in ihnen ein lang gehütetes Familiengeheimnis.

Meinung: Grundsätzlich ist es ein schönes Buch, tolle Geschichte. Allerdings gibt es einige Dinge die stören. Es ist ziemlich kurz mit seinen ca. 80-100 (die Meinungen gehen auseinander ;)) Seiten, was ansich kein Problem ist, aber es wirkt alles sehr gepresst. Als hätte man versucht 300 Seiten in 100 zu quetschen. Dadurch werden viele Themen nur kurz angeschnitten, aus denen man wesentlich mehr Inhalt holen könnte, und verschwinden sofort wieder und werden nicht mehr erwähnt. Die Geschichte ist eine gute Idee, eine schöne Story aber leider sind viele Stellen einfach sehr verwirrend geschrieben und man kennt sich nicht wirklich aus. Die Charaktere, die auf dem Schloss wohnen, sind alle sehr sympathisch. Ich konnte mich zwar grundsätzlich gut in die Protagonisten hineinversetzen, allerdings viele ihrer Handlungen einfach nicht nachvollziehen. Um das genauer zu erklären, müsste ich allerdings zu viel Inhalt preisgeben. Das Ende fand ich leider auch nicht zufriedenstellend, bei ca. 70 Prozent dachte ich „Hey, jetzt wird’s interessant“ und bei ca. 80 Prozent war auf einmal recht plötzlich das Buch aus und es kam nur mehr eine Leseprobe. Fand ich sehr schade. Der Schreibstil ist recht angenehm und flüssig. Man kann sich die Personen und auch die Landschaft sehr gut vorstellen.

Fazit: Für zwischendurch ist es ein unterhaltsames Buch aber man darf sich nicht zu viel davon erwarten.

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