Mittwoch, 21. Januar 2015

Zwei wie Mokka und Sahne von Maja Keaton

Hier meine Rezension zu Zwei wie Mokka und Sahne


Cover: Das Cover ist wirklich süß gemacht, es ist mir auch gleich ins Auge gesprungen.

Inhalt: Emma hat eine Abmachung mit ihrem Lieblingskollegen und besten Freund: Auf dem diesjährigen Kongress für Spiele-Entwickler wird sie sich so richtig amüsieren. Und wenn nicht, hagelt es eine empfindliche Strafe. Aber sie will es ja selbst, denn das letzte Abenteuer liegt schon eine ganze Weile zurück.
Die Bedingungen für eine amüsante Auszeit sind jedenfalls traumhaft: Der Kongress findet im mexikanischen Urlaubsort Cancún statt, türkisfarbenes Meer und Palmen inklusive - und die Teilnehmer sind zu 99 % Männer.
Doch gleich mit dem ersten Exemplar, das ihr über den Weg läuft, gerät sie aneinander. Eigentlich ein Traum von einem Mann. Aber was zum Teufel hat er mit seinen Fingern in ihrem Koffer zu suchen? Die Zeichen stehen nicht gerade auf Liebe und Harmonie ...

Meinung: Emma, eine taffe Frau und Spiele-Entwicklerin (was ja doch eher ein Männer dominierter Beruf ist) mitten auf einem Kongress, weit weg von ihrem Zuhause. Laut ihrem besten Freund soll sie sich endlich mal wieder amüsieren. Kann ja unter lauter Männern nicht so das Problem sein, oder?!  Ein Thema, das ich auf die Art und vorallem mit so einer Umgebung noch nie gelesen habe. Das war sehr erfrischend :) Auch wie die Autorin es schafft, einen langweiligen Kongress und einen tollen Urlaub zu kombinieren und dem Leser so gut zu beschreiben, als wäre man selber dort, ist wirklich toll. Ich finde das Buch hat einen sehr eigenen Humor aber allgemein wirklich witzig und gut gemacht. Das ist jetzt mein drittes Buch von Maja Keaton und ich bin, wie immer, begeistert! Der Schreibstil ist sehr angenehm, humorvoll, fesselnd und gefühlsbetont. Dadurch ist man in ihren Büchern gefangen, auch bei diesem. Aus der Hand legen und später weiterlesen gibt es dann eigentlich nicht mehr! Oft musste ich allerdings kurze Pausen machen, bis sich die Lachtränen wieder verabschiedet haben. Allerdings gibt es auch ernstere Themen in dem Buch, eine sehr gute Mischung. Emma ist herrlich taff und sagt was sie denkt, auch wenn es ihr dann auch mal peinlich ist (im Nachhinein zumindest) und sie mit ihrer tollpatschigen Art in lauter Fettnäpfchen tritt. Fred ist ein "typischer", schwuler bester Freund. Emma, Fred und auch die beiden anderen Protagonisten Rafe und Jay sind toll beschrieben, nicht zu wenig und nicht zu viel also kann man sich noch toll selber ein bisschen denken wie sie sind und aussehen. Man erfährt, dass Rafe und Jay beide Emma ganz gut finden und ich war mir auch - bis es einfach eindutig war - nicht sicher, für wen Emma sich entscheidet. Sehr angenehm zu lesen ist auch, dass es sowohl aus Emmas Sicht geschrieben ist aber auch aus der Sicht von Rafe. Auch der Titel passt wunderbar zum Inhalt.

Fazit: Eine sehr humorvolle, spannende und romantische Geschichte, die nicht nur im Sommer sondern auch gerne im Winter, für schöne sommerliche Gedanken, gelesen werden kann. Eindeutig empfehlenswert.

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