Dienstag, 13. Januar 2015

Nachbarschaftsverhältnis von Johanna Danninger

Hier meine Rezension zu Nachbarschaftsverhältnis 


Cover: Das war das, was mich auf das Buch sofort aufmerksam gemacht hat. Ein groooßer Hund und eine kleiiine Katze sitzen sich gegenüber. Passt sehr gut zum Inhalt, da beide Tiere im Buch vorkommen.

Inhalt: Immobilienmaklerin Susanne und ihr dicker Kater Charly, der eigentlich nur schwere Knochen hat, sind rundherum zufrieden. Sie leben in einem großen Haus, haben einen wunderschönen Garten und eine ganz tolle Nachbarin. Bis der plötzliche Tod der geliebten, alten Dame von nebenan ihre heile Welt gehörig ins Wanken bringt. Rene, Susannes Exfreund, soll nun das Nachbarhaus verkaufen und kommt dadurch auf die grandiose Idee, seine verlorene Liebe zurückgewinnen zu wollen. Selbst als der Maklerauftrag erfüllt ist, kehrt keine Ruhe in Susannes Leben ein. Im Gegenteil! Der neue Besitzer namens Jan kommt nicht alleine, sondern in Begleitung einer reißenden Bestie auf vier Pfoten. Nicht nur, dass Susanne fortan gemeinsam mit ihrem Kater Todesängste im Garten aussteht, sie muss sich auch noch mit geistlosem Humor und unverschämt gutaussehenden Waschbrettbäuchen jenseits des Gartenzauns herumschlagen. Wie soll aus diesen Umständen denn noch ein gutes Nachbarschaftsverhältnis entstehen?

Meinung: Es ist ein sehr lustiges Buch. Auch romantisch und süß aber vorallem lustig - finde ich.
Susanne hat - eigentlich - ein sehr schönes Leben. Einen tollen Beruf, nette Mitarbeiterinnen/Freundinnen, einen lieben Kater. Doch als ihre Nachbarin und Ersatzgroßmutter Annemarie stirbt, geht alles schief. Nicht nur, dass das Haus von Annemarie verkauft wird (undzwar von ihrem nervigen Exfreund) - nein, es zieht auch noch ein wirklich nerviger (und sehr attraktiver) Typ namens Jan ein, der sich ein Kalb als Haustier hält, welches sowohl sie als auch ihren Kater Charly zu Tode erschreckt. Nicht nur Kater Charly und Hündin Lilly verstehen sich gar nicht, sondern auch Susanne und Jan kriegen sich gerne in die Haare.
Das alles ist auf eine sehr erfischende, lustige Weise geschrieben. Über das, was die beiden aufführen, vorallem Susanne mit ihren Plänen, kann man nur lachen.
Als sie nach einer Feier in Jans Bett aufwacht, packt sie panisch ihre Sachen und fällt dabei die Treppen herunter und bricht sich ihren Knöchel. Nun kann sie gar nicht anders, als Hilfe von ihrem Nachbarn anzunehmen. Und zu alle dem kommt auch noch ihr Exfreund Rene, der sich in den Kopf gesetzt hat, dass sie wohl doch seine Traumfrau ist und Telefonterror bei ihr startet. Sehr spannend geschrieben war seine Drogensucht, so etwas hätte ich nicht erwartet. Das Ende frischt die Geschichte nochmal auf und der Leser kann das Buch am Ende zufrieden zur Seite legen.
Der teils ironische Humor hat mir sehr gut gefallen, auch die Beschreibungen von Charly und Lilly. Teilweise war Susannes Art etwas anstrengend, aber das schadet dem Lesevergnügen kein bisschen.

Fazit: Wer gerne lustige Liebesromane liest sollte sich den hier auf jeden Fall kaufen. Mir hat er einige amüsante Stunden auf der Couch beschert.

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