Dienstag, 18. November 2014

Keine Angst, es ist nur Liebe. von Marlies Zebinger

 Hier meine Rezension zu Keine Angst, es ist nur Liebe.



Cover: Das Cover finde ich perfekt gewählt. Man sieht Anna, und die Briefe und Sonnenblume versteht man, sobald man zu lesen beginnt, sehr schnell. Auch der Hintergrund passt wirklich perfekt zum Inhalt.

Inhalt: Anna hat Angst vor so ziemlich allem, besonders vor der Liebe. Dieser hat sie eigentlich bereits abgeschworen – sie hält nichts mehr von rosaroten Brillen, Bauchkribbeln oder schmachtenden Blicken. Bloß nicht!
Doch plötzlich ist da Matts. Er vertraut auf sein Gefühl und bittet Anna, sieben erstaunliche Angstbewältigungsaufgaben zu lösen. Denn er vermutet, dass es nur die Angst ist, die ihr im Wege steht. Überraschenderweise ist Anna einverstanden und begibt sich mit kleinen Schritten, die von ganz alleine immer größer werden, auf die befreiende Suche nach sich selbst - und damit auch auf die Suche nach der Liebe ihres Lebens...

Meinung: Dieses Buch hat mich sofort, als ich begonnen habe zu lesen, gefesselt. Die Art und Weise wie die Autorin eine leichte, schöne Liebesgeschichte mit einem doch etwas ernsterem Thema kombiniert, ohne dass es schwer zu lesen ist, finde ich wirklich toll gelungen. 
Anna hat vor so gut wie allem Angst. Gleich am Anfang des Buches lernt sie Matts kenne, einen Eishockeyspieler, den sie eigentlich ganz doof findet. Eigentlich. Nachdem sie sich doch treffen, bekommt Anna Angst verletzt zu werden und weist ihn zurück, doch er bemüht sich und stellt ihr sieben Tage lang verschiedene Aufgaben bzw. bietet ihr Möglichkeiten. Sie nimmt diese Herausforderungen an, auch wenn sie immer wieder Zweifel bekommt, ob sie das alles wirklich tun soll. Das Ende kam sehr plötzlich, ich hätte mir gewünscht, noch etwas mehr über ihr Leben zu zweit bzw. zu dritt erfahren.
Es ist in der Ich-Form geschrieben, was anfangs etwas schwierig ist aber mit der Zeit liest man sich gut rein und kann sich in Anna hineinversetzen und alle ihre Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehen und sogar selber nachdenklich werden.
Man merkt, dass das Buch von einer Österreicherin geschrieben ist. Ob das nun positiv oder negativ ist, bleibt jedem selbst zu beurteilen. Ich fand es bei Stellen wie „die Oma“ oder „der Matts“ doch eher anstrengend.  Mir sind auch ab und zu Wörter aufgefallen, die vermutlich für Nicht-Österreicher schwer zu verstehen sind.

Fazit: Dieses Buch hat mich sehr berührt, es ist einerseits eine doch sehr kitschige, romantische Liebesgeschichte und andererseits erfährt man sehr viel über Angst und Panikattacken. Man kann lachen, weinen und nachdenken. Wenn man also eine Liebesgeschichte mit ernstem Hintergrund möchte, ist man hier genau richtig. Ich kann es auf jeden Fall nur empfehlen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen